Der rote Sonnenschirm

Mein Guck auf's Ammerland und den Rest der Welt

Die Entdeckung der Langsamkeit

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Der Hängemattenblick in den Himmel. Stundenlanges Hinsehen und wahrnehmen: Wolken. Blauer Himmel. Ein Pulk Schwalben, die durch das Bild flitzen und ihre Windsegelkünste vorführen. Nah am Bildrand plötzlich zwei Segelflieger, die elegant sich hochschrauben – und doch sind sie, im Vergleich zu den Schwalben so schwerfällig! Und dann: Nur noch Himmel. Nur noch Wolkengebilde, die sich kaum merklich fortbewegen, die aus sich selbst geboren werden, als Punkt oder als vager Schleier. Die sich verdichten können und kompakt werden. Die aber auch, ganz ganz langsam sich wieder auflösen.

Bewegt sich da überhaupt irgendwas? Oder will ich nur, dass sich was bewegt? Dass Wolkenfetzchen irgendwo sich verdrehen. fortwandern, ausfransen, sich vermischen, voneinander wegdriften?

Ich schaue und schaue. Und ich weiß nicht, was ich sehe und was ich sehen will, was ich mir vorstelle und was mein Auge, mein Gleichgewichtssinn und was weiß ich wer noch mir etwas vorspielt.

Aber eins weiß ich genau: Was für ein schöner, fauler du-bi-duuuu-la-la-Nachmittag! 🙂
Und: Bittesehr! Probiert es aus. Der Film dauert nur eineinhalb Minuten. Was seht ihr?

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